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Kostenlose Einführung in die Ernährungsberatung

 

Hans-Peter, warum ist es an der Zeit, Sporternährung neu zu denken?
Aus mindestens zwei Gründen: Zum einen ist die Qualität der Lebensmittel durch die Bank weg schlechter geworden. Lebensmittel sind zu billigen „Füllstoffen“ geworden. Obst und Gemüse haben bei weitem nicht mehr die Inhaltsstoffe wie noch vor 20 Jahren. Die Entwicklung lautet eher: äußerlich top, innen Flop. Zum anderen futtern wir übermäßig viele Kohlenhydrate. Und die sind teilweise verantwortliche Auslöser der sogenannten Zivilisationskrankheiten.

Der Sportler braucht mehr: gesunde Fette, verwertbare Eiweiße, gute Ballaststoffe. Ein Rennwagen fährt auch nicht mit billigem Dieselkraftstoff.

Unter Sportlern und sogar Sportwissenschaftlern herrscht oft die Meinung, dass tierische Eiweiße und Proteine zumindest im Hochleistungsbereich unerlässlich sind. Was besagt deine eigene Erfahrung?
Da ich ja kein Jungspund mehr bin, wird es immer wichtiger für mich, Kraftübungen in mein Trainingsprogramm einzubauen. Begleitend zur Ernährung mit Chiasamen trinke ich täglich einen Hanfeiweißshake. Anders als bei den Milch-  oder Molkeeiweißen bemerke ich weder ein Völlegefühl noch lästiges Aufstoßen. Mittlerweile ist ja bekannt, dass der menschliche Körper pflanzliche Eiweiße besser verstoffwechselt als tierische.

Nahrungsergänzung für Sportler klingt erst einmal nach Spezialfutter aus dem Labor. Wie gehst du damit um?
Ich nehme nichts mehr aus dem Labor. Das habe ich lange Jahre gemacht, ohne dass es etwas gebracht hat – außer mir das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich beschäftige mich hingegen sehr viel mit natürlichen Produkten wie Chiasamen, Macapulver, Matcha-Tee und Hanfprotein – sogenannte Superfoods also. Ich nehme das Ganze auch nur im natürlichen Zustand, ohne Geschmacksverstärker, Zucker oder sonst etwas. Das ist kulinarisch für die an Süßes gewöhnten Geschmacksnerven manchmal etwas „neu“, aber die Sachen halten, was sie versprechen.

Du erwähnst deine Ernährung mit Chiasamen. Wie bist du dazu gekommen?
Nach vielen Jahren intensiven Sporttreibens hatte ich eine Zeit lang keine Lust mehr auf Bewegung. Ich war müde und „satt“, mental einfach nicht mehr „heiß“. Immerhin hatte ich etliche Ironman-Rennen und Marathons in den Beinen. Acht Jahre lang tat ich nichts, wurde dick, alt, krank – und irgendwann sehr unzufrieden. 2006 fing ich wieder mit dem leichten Joggen an – bei 25 Kilo Übergewicht und einem Body-Mass-Index in schwindelerregenden Höhen. Ich versuchte alle möglichen Diäten, um abzuspecken und trotzdem leistungsfähig zu bleiben. Denn das war ein riesiges Problem: Wenn ich abnahm, hatte ich keine Energie, um entsprechend zu trainieren.

Dann las ich das Buch „Born to Run“ von Christopher McDougall. Da fand ich in einem Nebensatz etwas über Chiasamen, durch die die mexikanischen Tarahumara-Indianer angeblich Hunderte von Kilometern am Tag laufen können. Ich bestellte mir sofort eine Portion aus den USA, weil es hier in Deutschland so etwas noch nicht gab. Und siehe da, es funktionierte! Ich verlor etliche Kilos und konnte trotzdem in großem Umfang trainieren.

Ist diese Art der Ernährung nicht sehr teuer? Immerhin finde ich entsprechende Produkte nicht unbedingt im Supermarkt um die Ecke …
Sollte es tatsächlich etwas teurer sein, ist es mir das auch wert. Dieses leichte Lebensgefühl, die Frische, die Energie – das ist im Grunde unbezahlbar. Eindeutig ist aber, dass ich weniger esse, weil die Qualität meiner Nahrung höher ist. Der Kühlschrank ist nie zum Bersten gefüllt wie früher. Und so gleicht sich das auf finanzieller Ebene wieder aus.

Bin ich auch als Nicht-Veganer bei deiner Ernährungsberatung willkommen?
Selbstverständlich! Es soll niemand zum Veganismus bekehrt werden. Ich berate zum Thema Ernährung im Sport und gebe meine Erfahrungen preis. Jeder entscheidet selbst, ob er etwas damit anfangen kann. Zudem: Wer schon etwas von zu hohen Cholesterinwerten, Bluthochdruck und Diabetes gehört hat, kann sich dem Thema sowieso nicht verschließen.

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